Tempo: Kommentare - Phonetik-Atelier

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Tempo: Kommentare

Kommentare aus der deutschen Version des Filmes "TEMPO"

SPRECHSTÜCKE
verbinden verschiedene didaktische Ziele:

  • Typische Satzmuster aus der Umgangssprache kann man nicht erfinden. Sie müssen vielmehr in einem typischen Sinnumfeld angeboten und als solche auswendig gelernt werden

  • In rhythmischen Mustern (Pattern) wird die typische Sprachmodulation, ihr Tempo und ihre Akzentuierung wie eine Gussform vorgegeben. Eine Vielzahl von lexikalischen Aufgaben lässt sich nach dem selben Muster erfüllen.

  • Eine motivierende Pointe hält den Spannungsbogen über längere Zeit aufrecht. Die Übefrequenz wird wesentlich erhöht.

  • Alltäglichen Sätzen wird ihr immanenter Rhythmus abgelauscht. Die aus diesen Sätzen entstehenden „Sprechstücke“ werden in rhythmischer Prosa angelegt. So stellt sich wie von allein die richtige Intonation ein, und die Redemittel bleiben besser haften.

  • Das Einbeziehen von Hand und Fuß (Körpersprache, Gestik) und von rhythmischen Begleitinstrumenten mindert oder verhindert sogar Verkrampfungen bei der Lautbildung in der Fremdsprache. Der Lernakt tritt im Bewusstsein zurück, das Körpererlebnis gewinnt die Oberhand.

  • Die prinzipielle Anlage der „Sprechstücke“ als Gruppendialog bezieht das „Wir“-Gefühl ein (soziales Lernen): Es gibt kein Steckenbleiben, also keine Blamage, es sei denn für alle. Die Angstschwelle sinkt gegen Null. Jeder kann mithalten. Die Schnellen beflügeln die Langsameren. Mindestens die Hälfte der Gruppe ist jeweils aktiv.

  • Die angeeigneten Sprechmuster stehen künftig zur Verfügung für deren individuelle, kreative Anwendung (Transfer).


 
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